Protest gegen Syngentas Chlorothalonil-Einsprache

Heute über den Mittag demonstrierten Aktivist*innen vor dem Hauptsitz von Syngenta gegen Syngentas zynische Verzögerungstaktik in Sachen Chlorothalonil.

Am 27. Januar hat der Basler Konzern Syngenta eine Beschwerde eingereicht gegen das Verbot des als krebserregend eingestuften und in der EU bereits verbotenen Pestizids durch das Bundesamt für Landwirtschaft. Syngenta verkauft weltweit und auch in der Schweiz eine ganze Reihe von Chlorothalonil—basierten Produkten wie Daconil und Amistar.

Dass die Grundwasserversorgung in Dutzenden von Schweizer Gemeinden durch ihre Pestizide bedroht ist, scheint Syngenta nicht zu kümmern. Nachdem der Konzern schon wegen der Vergiftung des Grundwassers in Brasilien in die Kritik gekommen ist, nimmt er mit dieser Beschwerde nun auch eine Bedrohung der Gesundheit der Schweizer Bevölkerung in Kauf, sagt Nicola Goepfert, Präsident Plattform March against Syngenta.

Am 25. April findet in Basel zum sechsten Mal der «March against Bayer & Syngenta» statt. Mit einer bunten und lauten Demonstration fordern wir eine Landwirtschaft, die der Ernährung dient und frei ist von gefährlichen Pestiziden, Agrogentechnik und Patenten.

„Eure Profitgier vergiftet unser Trinkwasser“ – Protest gegen die Chlorothalonil-Einsprache von Syngenta am Hauptsitz in Basel.

Weitere Bilder sowie die Medienmitteilung finden sie hier.