Über 70 Prozent des weltweiten Saatgut- und Pestizidmarktes werden aktuell von vier Grosskonzernen kontrolliert: Bayer (mit Monsanto), Syngenta, Corteva und BASF. Sie stehen für ein Landwirtschaftssystem, das die Biodiversität zerstört, Böden erodiert, Grundwasser vergiftet und Unmengen an fossiler Energie verschlingt. Laut einem Bericht zuhanden der UNO sterben pro Jahr 200 000 Menschen durch Pestizide. Während die Hauptleidtragenden der Praktiken dieser Konzerne in den Ländern des globalen Südens leben, fliessen die Profite in den Norden, so auch auch nach Basel, wo Syngenta ihren Hauptsitz hat und sich auch Niederlassungen von Bayer und BASF befinden.

Wir finden: Hier in Basel muss Verantwortung übernommen werden! Seit 2015 organisieren wir jeden Frühling eine Demonstration, um die dunklen Seiten von Syngenta, Bayer, BASF + Co. ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Alternativen aufzuzeigen. Vor allem aber fordern wir Konzerne und Politik dazu auf, für die verursachten Schäden Verantwortung zu übernehmen!

  • Flyer 2020

    Der Flyer für den March against Bayer & Syngenta ist fertig und freut sich bereits darauf möglichst oft geteilt zu werden.

  • Protest gegen Syngentas Chlorothalonil-Einsprache

    Heute über den Mittag demonstrierten Aktivist*innen vor dem Hauptsitz von Syngenta gegen Syngentas zynische Verzögerungstaktik in Sachen Chlorothalonil.

    Am 27. Januar hat der Basler Konzern Syngenta eine Beschwerde eingereicht gegen das Verbot des als krebserregend eingestuften und in der EU bereits verbotenen Pestizids durch das Bundesamt für Landwirtschaft. Syngenta verkauft weltweit und auch in der Schweiz eine ganze Reihe von Chlorothalonil—basierten Produkten wie Daconil und Amistar.

    Dass die Grundwasserversorgung in Dutzenden von Schweizer Gemeinden durch ihre Pestizide bedroht ist, scheint Syngenta nicht zu kümmern. Nachdem der Konzern schon wegen der Vergiftung des Grundwassers in Brasilien in die Kritik gekommen ist, nimmt er mit dieser Beschwerde nun auch eine Bedrohung der Gesundheit der Schweizer Bevölkerung in Kauf, sagt Nicola Goepfert, Präsident Plattform March against Syngenta.

    Am 25. April findet in Basel zum sechsten Mal der «March against Bayer & Syngenta» statt. Mit einer bunten und lauten Demonstration fordern wir eine Landwirtschaft, die der Ernährung dient und frei ist von gefährlichen Pestiziden, Agrogentechnik und Patenten.

    „Eure Profitgier vergiftet unser Trinkwasser“ – Protest gegen die Chlorothalonil-Einsprache von Syngenta am Hauptsitz in Basel.

    Weitere Bilder sowie die Medienmitteilung finden sie hier.

  • Essen ist politisch! – Demo am 22. Februar 2020 in Bern

    Am Samstag. 22. Februar 2020 organisiert die Bewegung „Landwirtschaft mit Zukunft“ eine gesamtschweizerischen Demonstration für eine soziale, bäuerliche und agrarökologische Landwirtschaft. Wir unterstützen den Anlass und rufen dazu auf, am 22. Februar nach Bern zu gehen.

    Das Klima, die Landwirtschaft und unsere Gesellschaft als Ganzes stehen an einem historischen Wendepunkt. Die Landwirtschaft kann und muss Teil der Lösung unserer ökologischen und sozialen Probleme sein, doch dafür brauchen die Landwirte unsere Unterstützung. Mit der Agrarpolitik 22+, der Pestizidinitiative und dem CO2-Gesetz stellt die Schweiz 2020 wichtige Weichen für die Zukunft der Landwirtschafts- , Ernährungs- und Klimapolitik. Wir haben nun die Chance, Vieles zu verändern und Vergangenes hinter uns zu lassen. Komm auch du am 22. Februar in Bern auf die Strasse und trage zum Erfolg des Anlasses bei. Mehr Infos gibt es auf der Seite der Veranstalter.

  • Neues Layout der Webseite

    Aktuell erneuern wir das Layout unserer Webseite. Falls der von dir gesuchte Inhalt noch nicht migriert wurde, so kannst du diesen sicherlich noch auf der archivierten Webseite finden.

  • Verzicht auf Einsprache

    „March against Syngenta“ verzichtet auf eine Einsprache gegen den Entscheid des Appellationsgerichtes. Die Basler Polizei hat ihre Praxis angepasst und gewährt Demonstrationen durch die Innenstadt seit diesem Jahr wieder. Das ist ein Erfolg der breiten Bewegung, welche sich konsequent gegen die Verdrängung politischer Kundgebungen gewehrt hat. Die am Verfahren beteiligten Parteien erwarten, dass diese Praxis auch in den nächsten Jahren weitergeführt wird.

    Der nächste March against Bayer & Syngenta findet am Samstag 25. April 2020 statt. Mehr dazu demnächst…

  • Über 2000 Menschen nahmen am diesjährigen Marsch teil!
    Bereits zum fünften Mal sind wir am vergangenen Samstag vor die Syngenta marschiert. Über 2000 Menschen forderten lautstark und bunt einen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft sowie die Umsetzung von echtem Umwelt und Klimaschutz. In Basel, am Hauptsitz von Syngenta und auf der ganzen Welt muss Verantwortung übernommen werden. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Anlasses beigetragen haben! Hier gibt es die offizielle Medienmitteilung und eine Fotogalerie des March against Bayer & Syngenta.
  • Wie gross muss die Lupe sein? Basler Politik weiss noch nicht wie mit Verantwortung umzugehen ist
    Nicht in unserem Namen!

    Die Petition „Nicht in unserem Namen, Basel!“ wurde am 8. Mai im Grossen Rat behandelt und mit 90 zu einer Stimme, trotz der einstimmigen Empfehlung der Petitionskommission zur Überweisung an den Regierungsrat, an die Petitionskommission zurückgewiesen. Umso wichtiger ist es nun, dass wir unsere Forderungen nach einer ökologischen und fairen Landwirtschaft am 18. Mai auf die Strasse tragen. Passend dazu wurden die Grossrät*innen nach der Sitzung mit einer übergrossen Lupe in den Feierabend verabschiedet und nochmals auf ihre Verantwortung gegenüber den Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung von Syngenta und anderen Grosskonzerne mit Sitz in Basel hingewiesen.

    Die Medienmitteilung von „Nicht in unserem Namen, Basel!“ vom 8. Mai 2019 gibts auf der Homepage von Multiwatch.